Studiengänge
Über die Universität
Die Nationale Medizinische Danylo-Halyzkyj-Universität Lwiw ist eines der ältesten und größten akademischen Zentren der Ukraine und eine der führenden Hochschulen mit der höchsten, vierten Akkreditierungsstufe.
| Anfänge | seit 1784 als Medizinische Fakultät der Universität Lwiw |
|---|---|
| Fakultäten und Lehrstühle | 6 Fakultäten, 78 Lehrstühle (davon 48 klinische) |
| Wissenschaftliches Personal | 1211 Wissenschaftler, darunter 113 Professoren |
| Klinische Einrichtungen | 41 Krankenhäuser |
| Bibliothek | über 530.000 Bände |
| Studentenwohnheime | 8 |
| Adresse | Pekarska-Straße 52, Lwiw |
Geschichte
Die Universität begann ihre Tätigkeit als Medizinische Fakultät der Universität Lwiw, die am 16. November 1784 mit Zustimmung des österreichischen Kaisers Joseph II. eröffnet wurde. Heute ist sie eine der wichtigsten medizinischen Hochschulen der Ukraine.
Studium für Ausländer
Ausländer können an der medizinischen, der zahnmedizinischen und der pharmazeutischen Fakultät studieren sowie den Vorbereitungskurs und die postgraduale Praxisausbildung absolvieren. Die Genehmigung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Sport der Ukraine АГ №582786 vom 7. Februar 2012 legt die Aufnahmekontingente für Ausländer fest.
| Studienweg | Anzahl der Plätze |
|---|---|
| Erstes Studienjahr | 250 Personen |
| Vorbereitungskurs | 100 Personen |
| Postgraduales Studium | 150 Personen |
Wissenschaftliche Schulen und Personal
An der Universität bestehen und entwickeln sich 22 wissenschaftliche Schulen: Geburtshilfe und Gynäkologie, Biochemie, Hygiene, Infektionskrankheiten, Geschichte der Medizin und Pharmazie, Mikrobiologie, Morphologie, Neurologie und Neurochirurgie, Onkologie, Otorhinolaryngologie, Ophthalmologie, pathologische Anatomie und Pathophysiologie, Pädiatrie, Psychiatrie, Zahnmedizin, Innere Medizin, Pharmakologie, Physiologie, Physiotherapie, Chemie und Pharmazie sowie Chirurgie.
An den 78 Lehrstühlen, im Institut für Klinische Pathologie, im Zentralen Forschungslabor und im Labor für Industrietoxikologie arbeiten 1211 Wissenschaftler, darunter:
- 134 habilitierte Wissenschaftler und über 620 Promovierte (PhD);
- 113 Professoren, 369 Dozenten, 50 Oberassistenten, 662 Assistenten und 17 wissenschaftliche Mitarbeiter;
- 23 Mitglieder und 7 korrespondierende Mitglieder von Akademien der Wissenschaften;
- 12 Verdiente Wissenschaftler und Techniker, 7 Verdiente Mitarbeiter des Bildungswesens, 19 Verdiente Ärzte und 1 Verdienter Mitarbeiter für Körperkultur und Sport;
- 8 Träger des Staatspreises der Ukraine für Wissenschaft und Technik.
Bibliothek
Die Universitätsbibliothek verfügt über mehr als 530.000 Bände an Lehrbüchern und medizinischer Fachliteratur, moderne Computerausstattung und Internetzugang. Sie ist mit anderen wissenschaftlichen Bibliotheken der Stadt vernetzt.
Zusammenarbeit
Die Wissenschaftler der Universität arbeiten in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pharmazie eng mit Kollegen aus dem Ausland zusammen. Die LNMU hat unter anderem mit folgenden Hochschulen Kooperationsverträge über medizinische Ausbildung und Forschung unterzeichnet und setzt sie um:
- Collegium Medicum der Jagiellonen-Universität
- Schlesische Medizinische Universität
- Medizinische Universität Lublin
- Medizinische Universität Posen
- Medizinische Universität Warschau
- Medizinische Universität Breslau
- Medizinische Universität Danzig
- Medizinische Universität Białystok
- Medizinische Universität Sofia (Bulgarien)
Die Universität ist Mitglied internationaler und europäischer Universitätsvereinigungen sowie fast 70 weiterer internationaler Organisationen, Akademien und Verbände. Sie ist im Verzeichnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und im Verzeichnis der Universitäten Mitteleuropas eingetragen. In den Rankings ukrainischer Universitäten und medizinischer Hochschulen belegt die LNMU Spitzenplätze (Scopus 2010: Platz 2 unter den medizinischen Universitäten und Akademien der Ukraine).
Campus und Einrichtungen
Der Gebäudekomplex der Universität steht in der Pekarska-Straße 52, inmitten eines Parks. Die Gebäude entstanden in den Jahren 1891–1898 nach einem Entwurf von Józef Braunseis für die Medizinische Fakultät der Universität Lwiw. Vor dem Eingang zum Hauptgebäude liegt ein Platz mit einem Springbrunnen, im Inneren erinnern Gedenktafeln an Jakub Parnas und Marceli Nencki. Im Nachbargebäude befindet sich das Museum der Krankheiten des Menschen.
Zur Universität gehört auch das ehemalige St.-Josef-Waisenhaus in der Pekarska-Straße 69. In der Zeit der Zweiten Polnischen Republik befand sich hier das Infektionskrankenhaus, heute ist hier neben Lehrräumen das Anatomische Museum untergebracht. Das Gebäude ist von einem 5,4 ha großen Park mit einem botanischen Garten (1,5 ha) umgeben.
Zur Universität gehören:
- 6 Fakultäten und eine medizinische Fachschule;
- 78 Lehrstühle, davon 48 klinische, und 14 Lehrgebäude;
- 41 klinische Einrichtungen und eine universitäre Zahnklinik mit über 2000 Patientenbesuchen pro Schicht;
- eine Lehrapotheke und ein botanischer Garten;
- das Zentrale Forschungslabor, das Labor für Industrietoxikologie, das Institut für Klinische Pathologie und ein Zentrum für die Erforschung von Krebsmedikamenten;
- eine Bibliothek, 8 Studentenwohnheime, ein Sanatorium, Cafés und Mensen;
- das Sport- und Erholungslager „Medyk“.
Studentenleben
An der Universität gibt es 40 Laienensembles, Klubs und Werkstätten sowie 23 Sport- und Freizeitklubs. Drei Ensembles tragen den Titel eines Volksensembles: das Volkstanzensemble „Horytsvit“, der Volkschor „Musen des Hippokrates“ und das Volksensemble „Medicus“.




